Einfaches Rotkraut Rezept – ganz klassisch

Rotkraut Rezept

Wenn ich ans Weihnachtsessen denke, dann kommt mir sofort Rotkraut und Knödel in den Sinn. Obwohl Rotkraut nicht nur die perfekte Beilage zum Weihnachtsessen ist, sondern auch zu Bratwurst und Kartoffelbrei super passt. Eine einfache Beilage, die man gut vorbereiten und auch einfrieren kann.

Video zu meinem Rotkohl-Rezept:

Rotkraut selber machen - ganz einfach

Rotkraut selber machen geht wirklich ganz einfach und schmeckt um Welten besser als das Gekaufte im Glas. Das Schwerste am Rotkraut selber machen ist es, das Rotkraut, Zwiebeln und Äpfel klein zu schneiden, der Rest ist dann fast keine Arbeit mehr.  Wenn du Verfärbungen an den Händen vermeiden willst, dann am besten Einmalhandschuhe beim Schneiden verwenden.

Rotkraut schneiden

Rotkraut eine vielseitig einsetzbare Beilage

Rotkraut ist eine klassische Beilage und passt ganz hervorragen zu deftigen Gerichten. Bei uns gab es Rotkraut oft als Beilage zum Weihnachtsessen zu einer Gans, Ente, Rouladen oder einem Braten. Rotkraut passt aber auch super zu Bratwurst, Schnitzel, Kotelett, Fisch oder auch vegetarisch zu einem gebackenen Feta oder Blumenkohlschnitzel richtig gut. Somit eine vielseitig einsetzbare Beilage.

Rotkraut Rezept

Rotkraut ist sehr gesund

Rotkohl sollten wir gerade im Winter regelmäßig auf unseren Speiseplan setzten, da das Kohlgemüse sehr gesund ist und voller Vitamine steckt und dazu noch ein heimisches Superfood ist und bei uns in Deutschland angebaut wird und somit auch günstig zu haben ist.

Zutaten für Rotkraut

Was kommt ins Rotkraut?

  • Apfel – es eignet sich jeder Apfel, ich verwende gerne eine säuerliche Sorte wie Boskop.
  • Zwiebel – es kommt klein geschnittene Zwiebeln und eine Zwiebel, die mit Nelken gespickt wird, mit zum Rotkraut in den Topf.
  • Zucker – etwas Süße passt sehr gut zum Rotkraut. Man kann zum Beispiel auch Johannisbeergelee oder Honig verwenden.
  • Apfelessig – sorgt dafür, dass das Kraut seine Farbe behält. Es kann auch ein anderer heller Essig benutzt werden.
Apfel und Zwiebel schneiden, Zwiebel spicken
  • Flüssigkeit – ich gebe Wasser und trockenen Rotwein zum Kohlgemüse. Man kann aber auch Apfelsaft oder Traubensaft benutzen, dann aber mit der Süße etwas aufpassen, dass es nicht zu süß wird.
  • Gewürze: Nelken, Lorbeer und Salz, ganz klassisch. Man kann aber auch Wachholderbeeren, Zimtstange, Sternanis und Piment mit zum Rotkohl geben.
  • Butterschmalz – verwende ich gerne zum Anbraten. Es eignet sich auch Gänse- oder Schweineschmalz, neutrales Öl oder Albaöl geht auch sehr gut.
Rotkraut kochen

Warum du mein klassisches Rotkraut Rezept unbedingt ausprobieren sollst:

  • Es schmeckt viel besser als das gekaufte im Glas
  • Es ist eine tolle Beilage zu vielen Gerichten
  • Man kann es gut vorbereiten und am nächsten Tag aufwärmen oder sogar einfrieren
  • Es ist eine gesunde Beilage
  • Einfacher gemacht, als man denkt
  • Deftig, aromatisch und super lecker
Rotkraut Rezept

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Rotkraut schneiden

Wie lange kann man Rotkraut aufheben?

Rotkraut kann man gut 1-2 Tage aufbewahren und gut bis zu 3 Monate einfrieren, am besten in einem gefriergeeigneten Behälter oder in einem Gefrierbeutel. Zum Auftauen am besten über Nacht in den Kühlschrank geben und langsam erwärmen.

Wenn du dieses Rotkraut Rezept ausprobiert hast, hinterlasse mir gerne einen Kommentar oder eine Bewertung. Dein Feedback ist sehr hilfreich für mich und andere Leser, die das Rezept ausprobieren möchten. Und wenn du ein Foto von deinem Rotkohl machst, dann verlinke mich bitte auf Instagram @nataliegoestasty damit ich deinen Beitrag nicht verpasse! Viel Spaß beim Nachmachen! Wenn du keine Rezepte mehr von mir verpassen möchtest, dann melde dich hier an meinem kostenlosen E-Mail-Newsletter an.

Einfaches Rotkraut Rezept – ganz klassisch

5 von 2 Bewertungen
Eine einfache Beilage, die man gut vorbereiten und auch einfrieren kann.
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Vorbereitungszeit10 Minuten
Zubereitungszeit45 Minuten
Portionen4 Portionen

Equipment

  • Brotmesser
  • großer Topf mit Deckel

Zutaten

  • 1 kg Rotkohl ca. 1 Kopf
  • 1 säuerlicher Apfel z. B. Boskop
  • 2 Zwiebeln 1 fein Würfeln, 1 mit Nelken spicken
  • 6 ganze Nelken
  • 1 EL Zucker
  • 2 EL Apfelessig weißer Balsamico geht auch
  • 2 Lorbeerblätter
  • 150 ml Wasser
  • 150 ml trockener Rotwein
  • 50 g Butterschmalz
  • 1,5 TL Salz

Anleitung

  • Die äußeren Blätter vom Rotkohl entfernen und mit einem Brotmesser vierteln. Den Strunk herausschneiden und die Viertel in ca. 3-5 mm breite Streifen schneiden oder hobeln.
    Rotkraut schneiden
  • Eine Zwiebel schälen und fein würfeln, die andere Zwiebel ebenfalls schälen und mit den Nelken spicken. Den Apfel schälen, vierteln, entkernen und in feine Würfel schneiden.
    Apfel und Zwiebel schneiden, Zwiebel spicken
  • Jetzt einen großen Topf mit Butterschmalz erhitzen. Die gewürfelte Zwiebel und Apfelwürfel mit dem Zucker 2-3 Min. andünsten.
    Zwiebel und Apfel anbraten
  • Danach den Rotkohl und den Apfelessig dazu geben, Dann Wasser, Rotwein, Lorbeer, gespickte Zwiebel und Salz zum Rotkohl geben, alles verrühren. Mit geschlossenem Deckel, bei mittlerer Hitze ca. 45 Min. köcheln lassen. Gelegentlich umrühren. Falls es dir noch nicht weich genug ist, einfach kurz weiter dünsten.
    Rotkraut kochen
  • Nach der Kochzeit die gespickte Zwiebel sowie Lorbeerblätter entfernen und den Rotkohl abschmecken. Evt. fehlt noch etwas Salz, Zucker oder Essig.
    Rotkraut Rezept

Anmerkungen von mir an Dich

Rotkraut kann bis zu 2 Tage abgedeckt im Kühlschrank gelagert werden, oder in einem gefriergeeigneten Behälter oder Gefrierbeutel bis zu 3 Monate eingefroren werden.
Oben im Blog-Beitrag findest du ein Video zu meinem Rotkraut Rezept und weitere Variationsmöglichkeiten.
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Inhaltsstoffe (dies sind nur ungefähre Angaben für 1 Portion)

Kalorien: 223kcal | Kohlenhydrate: 40g | Proteine: 5g | Fett: 4g | Gesättigte Fettsäuren: 3g | Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 0.4g | Einfach ungesättigte Fettsäuren: 0.3g | Natrium: 229mg | Kalium: 745mg | Ballaststoffe: 7g | Zucker: 25g | Vitamin B1: 0.2mg | Vitamin B6: 1mg | Vitamin B12: 0.01µg | Vitamin C: 149mg | Kalzium: 134mg | Eisen: 2mg | Magnesium: 49mg | Zink: 1mg

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Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Christoph

    5 stars
    Also der Aufbau Deiner Rezeptseite ist sensationell gelungen!!! Super Seite Super Rezepte Super FamilyTeam!!! Liebe Grüße aus Österreich – Christoph

    1. Natalie

      Das freut mich aber sehr, vielen dank lieber Christoph. Ganz liebe Grüße aus der Pfalz an dich ✨💕

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